Institutionen



Hier finden Sie Informationen zu den Filmerbe-Institutionen, die als Mitglieder, kooptierte Partner oder Gäste den Kinematheksverbund bilden.

Mitglieder

grauerpfeil Bundesarchiv
grauerpfeil Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
grauerpfeil Deutsches Filminstitut – DIF / Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main

Kooptierte Partner

grauerpfeil CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung
grauerpfeil Filmmuseum Düsseldorf
grauerpfeil Filmmuseum München
grauerpfeil Filmmuseum Potsdam
grauerpfeil Goethe-Institut – Bereich 34, Film, Fernsehen, Hörfunk
grauerpfeil Haus des Dokumentarfilms, Stuttgart

Gäste

grauerpfeil DEFA-Stiftung, Berlin
grauerpfeil Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden


Mitglieder

Logo Bundesarchiv

 

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Cellulosenitratfilme im Spezialmagazin des Bundesarchivs in Hoppegarten; Bundesarchiv B 198 Bild-2005-004
Fotograf: Maximilian Meisse

Die Abt. Filmarchiv des Bundesarchivs ist eines der größten Filmarchive weltweit.
Gemäß dem gesetzlichen Auftrag des Bundesarchivs sorgt das Filmarchiv für die Sicherung, Erhaltung und Pflege deutscher Kinofilme aller Genres seit 1895: Dokumentar- und Spielfilme, Wochenschauen, Trick-, Werbe-, Lehrfilme und andere, seien es amtliche Produktionen, mit öffentlichen Mitteln geförderte Filme oder freie Produktionen.
Als eines der wenigen nationalen wie internationalen Filmarchive unterhält das Bundesarchiv eigene Werkstätten, in denen Filme professionell restauriert und langfristig gesichert werden.
Ziel der Archivierung ist die Verfügbarkeit und Benutzung der Filme für Wissenschaft, Publizistik, private oder öffentliche Zwecke. www.filmothek.bundesarchiv.de ermöglicht Video-Streaming und Ausschnittsbestellungen für deutsche Nachkriegswochenschauen sowie Filme aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. http://www.bundesarchiv.de/benutzungsmedien/filme listet alle im Bundesarchiv benutzbaren Filme auf. Filmografische und inhaltliche Recherchen im Filmbestand und in den schriftlichen Dokumenten zur Filmgeschichte – wie Verleihkataloge, Programme, Fotos, Plakate, Drehbücher, Zensur- und Zulassungsunterlagen – ergänzen die Benutzungsmöglichkeiten (filmarchiv@bundesarchiv.de).
Das seit 2013 im Bundesarchiv geführte deutsche Filmregister, in dem Filmhersteller ihre öffentlich aufgeführten Werke verpflichtend registrieren, hat das Ziel, erstmals eine einheitliche Übersicht über alle neuen deutschen Kinofilme zu erlangen.



Bundesarchiv
Fehrbelliner Platz 3
10707 Berlin
T +49 30 18 77700
www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/organisation/abteilung_fa


Logo Deutsche Kinemathek

 

Filmhaus am Potsdamer Platz

Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen im Filmhaus am Potsdamer Platz
Foto / © Marian Stefanowski, 2014

Sammeln, Bewahren, Erschließen, Präsentieren und Vermitteln des audiovisuellen Erbes – das sind die Aufgaben der Deutschen Kinemathek seit ihrer Eröffnung 1963. Gegenstand ist alles, was zur Film- und Fernsehgeschichte gehört, beispielsweise Materialien von Fritz Lang, Werner Herzog oder dem Fernsehdokumentaristen Georg Stefan Troller, aber auch bedeutende Drehbücher, darunter Skripte von Carl Mayer bis Christian Petzold.
Hinzu kommt ein Filmarchiv mit Kopien von mehr als 26.000 Filmen, außerdem ein Sichtungsbestand von über 40.000 Filmen auf Video, DVD und Blu-Ray. Wissenschaftler, Journalisten und Interessierte nutzen die vielfältigen Bestände für ihre Forschungen und Recherchen. Filmkopien werden vor Ort gesichtet und an Kinos verliehen – zunehmend digital. In der Programmgalerie können Produktionen aus über 50 Jahren Fernsehgeschichte in Ost und West angeschaut werden. Zudem steht im Filmhaus eine der größten Fachbibliotheken Europas zur Verfügung.
Über eine Million Fotos, 22.000 Plakate, etwa 28.000 Kostüm- und Architekturskizzen werden von der Deutschen Kinemathek aufbewahrt. Ein Teil der Bestände ist seit Herbst 2000 im Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz ausgestellt. Die futuristischen Set-Entwürfe zu Fritz Langs METROPOLIS, Marlene Dietrichs Schminkkoffer oder die Kostüme aus Wolfgang Petersens DAS BOOT erzählen in der Ständigen Ausstellung von der Faszination deutscher Filmgeschichte. Im Jahr 2006 eröffnete das Pendant zur deutschen Fernsehgeschichte. Seit 1977 betreut die Deutsche Kinemathek alljährlich die filmhistorische Retrospektive und die Hommage der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte und Gegenwart von Film und Fernsehen, Sonderausstellungen sowie hochkarätig besetzte Symposien und weitere Veranstaltungen tragen zum Renommee bei.


Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
T +49 30 300 9030
www.deutsche-kinemathek.de


DIF

 

Fassade Deutsches Filmmuseum

Fassade Deutsches Filmmuseum
© Uwe Dettmar, Quelle DIF





Das seit 1949 bestehende Deutsche Filminstitut – DIF e.V. ist bundesweit eine der wichtigsten Institutionen für die Sammlung, Archivierung und wissenschaftliche Erschließung von Filmen und filmgeschichtlichen Zeugnissen sowie für die Vermittlung von Filmkultur und Medienkompetenz. Die gemeinnützige Einrichtung wird von öffentlicher Hand und von privaten Förderern getragen. Seit 2006 ist es Träger des zuvor städtischen Deutschen Filmmuseums, das jährlich rund 200.000 Besuchern einen besonderen Ort für die intensive Auseinandersetzung mit dem bewegten Bild bietet.
Auf rund 800 Quadratmetern macht die Dauerausstellung mit spannenden Exponaten, bedienbaren Modellen historischer Apparaturen sowie großen Filmprojektionen die Faszination des Mediums Film erfahrbar. Mehrere Sonderausstellungen im Jahr widmen sich dem Werk herausragender Filmschaffender wie Stanley Kubrick, Romy Schneider oder Rainer Werner Fassbinder und präsentieren faszinierende Phänomene wie Anime, Film noir, die Oscars® oder den filmischen Surrealismus. Das hauseigene Kino stellt neben Filmklassikern das ganze Spektrum künstlerisch bedeutender Filmproduktionen vor.
Neue Perspektiven bietet der Licht- und Luftraum des Deutschen Filmmseums: Auf einer 14 Meter hohen Ausstellungsfläche werden mit extrem hochformatigen Projektionen neue Formen der Videokunst erkundet und so zeitgenössische Varianten des Bewegten Bilds als Kontrapunkt zum klassischen Kino ausgelotet.
Das Deutsche Filminstitut unterhält umfangreiche Archive und veranstaltet jährlich das Internationale Kinderfilmfestival LUCAS, goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films sowie die SchulKinoWochen Hessen. Mit dem Internet-Portal www.filmportal.de verantwortet es die umfangreichste Datenbank zum deutschen Film. Federführend hat das Deutsche Filminstitut das Online-Portal www.europeanfilmgateway.eu aufgebaut, das Zugriff auf hunderttausende filmhistorische Dokumente bietet. Das Nachfolgeprojekt EFG1914 digitalisierte historisches Filmmaterial zum Ersten Weltkrieg.



Deutsches Filminstitut – DIF e.V. / Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
T (DIF) +49 69 961 2200
T (Filmmuseum) +49 69 961 220 220
www.deutsches-filminstitut.de


Kooptierte Partner

Logo Cinegraph

 

CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V. widmet sich dem Wissen um den deutschsprachigen Film im europäischen und transatlantischen Kontext. Es betreibt Filmgeschichte als Mediengeschichte, also als Darstellung der Wechselwirkung von Kultur, Ästhetik, Technik, Politik und Ökonomie im zeitgeschichtlichen Umfeld. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit von CineGraph ist die Beschäftigung mit vergessenen Künstlern, besonders denjenigen, die durch das Nazi-Regime systematisch in die Vergessenheit gedrängt wurden und damit zumeist aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwanden.
CineGraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V. wurde 1989 von Mitarbeitern des gleichnamigen Filmlexikons, einem anerkannten Standardwerk zum deutschen Film, gegründet.
Heute ist CineGraph eine international vernetzte kulturhistorische Institution. Ihr Renomee beruht seit über 25 Jahren auf einer stattlichen Reihe wissenschaftlicher Publikationen zum Film sowie auf der Präzision bei der Erhebung bio- und filmografischer Daten.
Seit 2004 veranstaltet CineGraph gemeinsam mit dem Bundesarchiv jährlich das cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes. Es führt die Traditionen der Internationalen Filmhistorischen Kongresse fort, die CineGraph seit 1988 veranstaltet. Der Kongress ist weiterhin ein integraler Bestandteil von cinefest.



Cinegraph – Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V.
Schillerstr. 43
22767 Hamburg
T +49 40 352 194
www.cinegraph.de


Logo Filmmuseum Duesseldorf

 

Eingang zum Filmmuseum Düsseldorf

Eingang des Filmmuseums Düsseldorf
©Filmmuseum Düsseldorf

Das Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde im Jahre 1993 gegründet. Als interaktives Museum gewährt es einen spannenden Zugang zur Welt des Films von seinen frühesten Anfängen bis in die Gegenwart.
In der Dauerausstellung wird auf 2.200 qm lebendige Filmgeschichte vermittelt sowie eine Auswahl seltener technischer Geräte vor allem aus der Vor- und Frühgeschichte der Kinematographie präsentiert. Verschiedene Camera Obscurae aus den 1880er-Jahren, Filmprojektoren und Kameras vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Set-Modelle, Requisiten und Kostüme sind zu betrachten. Hinzu kommen ein nachgebautes Studio und ein Bereich für Tricktechnik.
Die Besucherinnen und Besucher lernen auch Produktionsprozesse und den Einfluss des Films auf unser Leben kennen und verstehen. Neben seiner Dauerausstellung verfügt das Filmmuseum über ein umfangreiches Archiv, eine Bibliothek und ein hauseigenes Kino, die „Black Box“. Dort befindet sich eine von nur noch vier erhaltenen Welte-Kinoorgeln (Baujahr 1928), die regelmäßig bei Stummfilmvorführungen eingesetzt wird.
Das Filmmuseum entwickelt und präsentiert mit deutschen und internationalen Partnern dazu film- und medienbezogene Sonderausstellungen. An den medienpädagogischen Programmen und Führungen nehmen Schulen und andere Bildungseinrichtungen aus dem ganzen Land teil.
Die Sammlungen umfassen zahlreiche Fotos und Plakate, dazu Pressehefte, Kritiken, Filmprogramme, Drehbücher sowie Produktionsunterlagen. Eine große Schattenspielsammlung stellt neben den Nachlässen wichtiger Filmkünstler eine weitere Besonderheit dar.



Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf
T +49 211 89 92232
www.duesseldorf.de/filmmuseum


Logo Filmmuseum Muenchen

 

Filmmuseum München von Außen

Blick auf das Filmmuseum München
©Filmmuseum München

Das Filmmuseum München besteht seit 1963 als Abteilung des Münchner Stadtmuseums und ist somit Deutschlands erstes kommunales Kino. In fast täglichem Spielbetrieb (montags keine Vorstellungen) stellt das Filmmuseum in seinem Kino herausragende Werke aus allen Epochen der internationalen Filmgeschichte vor. Sein Archiv umfasst wichtige Klassiker der Filmgeschichte, die zum Teil in jahrelanger Arbeit aufwändig rekonstruiert wurden. Dazu zählen Stummfilmklassiker wie Die freudlose Gasse, Nosferatu, Der Golem, wie er in die Welt kam und Das Weib des Pharao, ebenso wie die unvollendeten Filmfragmente aus dem Nachlass von Orson Welles oder die Gesamtwerke von Werner Schroeter, Katrin Seybold und Vlado Kristl. Häufig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende im Filmmuseum zu Gast, die nach der Vorführung mit dem Publikum über ihre Werke diskutieren.
Das Programm des Filmmuseums versucht, die ganze Vielfalt von Filmgeschichte, die verschiedene Perioden, Regionen, Stile und Filmformen abzudecken. Dazu dienen mit großem Aufwand zusammengetragene vollständige Retrospektiven ausgesuchter Filmemacher, von Referenten begleitete Themenprogramme und regelmäßige Veranstaltungen mit Zeitzeugen oder Filmhistorikern, die Filme analysieren und Medienkompetenz vermitteln.



Filmmuseum München
Sankt-Jakobs-Platz 1
80331 München
T +49 89 233 964 50
www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum.html


Logo Filmmuseum Potsdam

 

Filmmuseum Potsdam im Marstall

Filmmuseum Potsdam im Marstall
Foto: J. Leopold (FMP)

Seit 1981 residiert das Filmmuseum im Marstall, heute neben dem wiedererbauten Stadtschloss und Sitz der Landesregierung in Potsdams historischer Mitte.
Das Bauwerk ist 1685 als kurfürstliche Orangerie errichtet worden. König Friedrich II. nutzte den Marstall für seine Reitpferde, ließ ihn umbauen und erweitern. Seitdem hat das Gebäude eine wechselvolle Geschichte mit unterschiedlichen Nutzungen erfahren.
Das Museum gehört seit 2011 zur Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Seit dem 01.10.2014 leitet Prof. Dr. Ursula von Keitz das Haus und hat gleichzeitig ihre Lehrtätigkeit als Professorin für „Filmforschung und Filmbildung im Museum“ im Studiengang Medienwissenschaft der Filmuniversität Babelsberg aufgenommen. Erfahrung und Expertise von Ursula von Keitz versprechen neue Impulse für die inhaltliche Verknüpfung von Museums- und Hochschulbetrieb in Forschung und Lehre wie für interessante und spannende Präsentationen von Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Films in all seinen Facetten.
Nach der Sanierung und erfolgreichen Wiedereröffnung im Herbst 2014 zieht das Museum mit der ständigen Ausstellung zur 100jährigen Geschichte des Medienstandortes Babelsberg, der Familienausstellung „Die Abenteuer des jungen Marco Polo“ und dem nachtblauen Kino mit der berühmten Welte-Kinoorgel erneut zahlreiche Gäste aus nah und fern an.
Die Sammlungen beherbergen über 1 Mio. Dokumente, Kostüme, Requisiten, Technik aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte in Babelsberg und können auf Anfrage besichtigt werden.



Filmmuseum Potsdam
Institut der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Marstall, Breite Straße 1A
14467 Potsdam
T +49 331 27181-12
www.filmmuseum-potsdam.de


Logo Goethe Institut

 

Das Goethe-Institut ist das Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Ob in Buenos Aires, Kairo oder Nowosibirsk, mit einem weltweiten Netzwerk aus 159 Instituten in 97 Ländern trägt das Goethe-Institut das Bild Deutschlands in die Welt. Im partnerschaftlichen Dialog mit den Zivilgesellschaften der Gastländer entsteht auf diese Weise nachhaltiges Vertrauen in Deutschland. Die Arbeit des Goethe-Instituts wird von der Bundesregierung unterstützt und erfolgt eigenverantwortlich sowie parteipolitisch ungebunden.
Die Goethe-Institute sind die weltweit aktivsten Botschafter des deutschen Films. Kein anderes „Kino“ hat jährlich mehr als zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in hundert Ländern. An den Goethe-Instituten finden pro Jahr rund 2.500 Filmvorführungen statt: vom Stummfilmklassiker bis hin zu aktuellen deutschen Kinoerfolgen.
Ein umfangreiches Archiv deutscher Filme, Seminare und Workshops mit deutschen und internationalen Filmemachern sowie die Beteiligung an deutschen Filmfestivals im Ausland sind die Eckpunkte der Aktivitäten des Goethe-Instituts im Bereich Film. Sie bietet deutschen und internationalen Filmemachern eine Plattform für gemeinsame Projekte in aller Welt.



Goethe Institut e. V.
Dachauer Straße 122
80637 München
T +49 89 159 210
www.goethe.de


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Es gibt nichts Spannenderes als das Leben – dieses Credo wird im Haus des Dokumentarfilms anschaulich und lebendig. Denn es gibt auch wenig Spannenderes, als die Schätze der Film- und Kulturgeschichte zu öffnen und mit Leben zu füllen. Hier im Haus werden Ideen zur Förderung und Präsentation von Dokumentarfilmen realisiert wie bei den Meisterklassen, bei Youngdok oder Doknight, die jeweils Profis, Studierende, Interessierte zusammenbringen.
Das Haus des Dokumentarfilms beherbergt auch die Landesfilmsammlung Baden-Württemberg. Hier werden Amateurfilme, Image- und Werbefilme archiviert entweder aus Baden-Württemberg oder Impressionen aus allen Ecken der Erde von Baden-Württembergern gedreht. In über 8500 historischen wertvollen Filmen wird nicht nur die Geschichte des Bundeslandes Baden-Württemberg dokumentiert, sondern auch Orte und Geschehnisse in der ganzen Welt.
Die Zukunft des Dokumentarfilms liegt jedoch zunehmend im Netz. Das gilt in gleichem Maße auch für die Landesfilmsammlung Baden-Württemberg, um diese für eine zeitgemäße Nutzung zu präsentieren und zukünftig auch zu sammeln. Mit dem Webportal doksite.de haben wir daher ein neues Webportal für den dokumentarischen Film und für die Landesfilmsammlung gestartet, das sukzessive ausgebaut wird. Mit dokumentarfilm.info und mit einer starken Präsenz in den sozialen Netzwerken wendet sich das Haus direkt an alle am Genre Interessierten.
Der Dokumentarfilm wird sich in Zukunft stark ändern, das Haus des Dokumentarfilms wird diesen Wandel aktiv begleiten.


Haus des Dokumentarfilms
Teckstraße 62
70190 Stuttgart
T +49 711 929 30900
www.hdf.de, Landesfilmsammlung-bw.de, doksite.de


Gäste

Logo DEFA-Stiftung

VERGANGENES NEU ENTDECKEN – ZUKUNFT FÖRDERN

Die DEFA-Stiftung ist eine rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Sie wurde von der Bundesrepublik Deutschland am 15. Dezember 1998 errichtet. Als Stiftungsvermögen wurde ihr der DEFA-Filmstock übertragen, der Teil des nationalen Kulturerbes ist. Ziel der Stiftung ist es, die DEFA-Filme zu erhalten und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen sowie die deutsche Filmkultur und Filmkunst zu fördern.
Die Stiftung fördert die wissenschaftliche und publizistische Erschließung und Auswertung des DEFA-Filmstocks sowie Ausstellungen und Veranstaltungen auf filmkulturellem Gebiet. Weiterhin vergibt die DEFA-Stiftung jährlich Preise in Höhe von mehr als 40.000 Euro.
Die DEFA-Stiftung arbeitet mit mehreren Partnern zusammen: Die Stiftung Deutsche Kinemathek nimmt die weltweite gewerbliche und nicht gewerbliche Auswertung des DEFA-Filmstocks vor und vergibt Lizenzen für die Aufführung von DEFA-Filmen im Kino. PROGRESS Film-Verleih ist kommerzieller Auswerter des DEFA-Filmstocks in den Bereichen TV, Online und Ausschnittdienst. ICESTORM Entertainment ist exklusiver Verwerter des DEFA-Filmstocks auf DVD und anderen Trägermedien. Das Bundesarchiv-Filmarchiv verwahrt die filmischen Ausgangsmaterialien.



DEFA-Stiftung
Chausseestraße 103
10115 Berlin
T +49 30 246 56 21 01
www.defa-stiftung.de


Logo Murnau-Stiftung

 

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung pflegt als Archiv und Rechteinhaber einen bedeutenden Teil des deutschen Filmerbes – vom Beginn der Laufbilder bis zum Anfang der 1960er Jahre. Ihren kultur- und filmhistorisch herausragenden Bestand macht sie als Filmverleih und über ihren Bereich Sales verfügbar.
Der einzigartige, in sich geschlossener Filmstock umfasst mehr als 6000 Stumm- und Tonfilme (Spiel-, Dokumentar-, Kurz- und Werbefilme). Dazu gehören Filme bedeutender Regisseure wie Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Detlef Sierck, Helmut Käutner und Friedrich Wilhelm Murnau, dem Namensgeber der Stiftung. Zu den bekanntesten Titeln zählen Das Cabinet des Dr. Caligari (1919/20), Metropolis (1927), Der Blaue Engel (1929/30), Die drei von der Tankstelle (1930) und Münchhausen(1942/43).
Die Murnau-Stiftung wurde 1966 in Wiesbaden gegründet. Seit April 2009 betreibt sie dort das Deutsche Filmhaus. Diese bietet in zentraler Lage ein gemeinsames Domizil für Filminstitutionen und Unternehmen. Das preisgekrönte Murnau-Filmtheater und wechselnde Ausstellungen bereichern das Kulturangebot der Landeshauptstadt.



Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Murnaustraße 6
65189 Wiesbaden
T +49 611 977 080
www.murnau-stiftung.de